
Im April oder Mai 2024, hatte ich ein Gespräch mit meinem Freund – einem Zahnarzt, dessen Präzision und Leidenschaft für seine Patienten mich immer wieder beeindruckt. Wir kamen auf Künstliche Intelligenz (KI) in der Zahnheilkunde zu sprechen, und er en: „KI? Ich sehe nicht, wie mir das helfen soll.“ Seine Skepsis, gepaart mit seinem scharfen Verstand, hat mich inspiriert, tiefer einzutauchen. In dieser dreiteiligen Serie auf ketecioglu.de erkunden wir, wie KI und Automatisierung die Zahnheilkunde verändern – vom aktuellen Stand bis zu den Visionen der Zukunft. Los geht’s mit Teil 1: Wo stehen wir heute?
Was KI heute leistet (Stand 2025):
- Röntgenauswertung: Tools wie Pearl’s Second Opinion (seit 2019, 2022 FDA-zugelassen) erkennen Karies oder Kieferanomalien mit bis zu 37 % höherer Genauigkeit als Zahnärzte allein. Die Analyse dauert Sekunden und unterstützt bei komplexen Diagnosen.
- Diagnoseunterstützung: Software wie Overjet (seit 2018) misst Erkrankungen und erklärt sie Patienten, was die Behandlungsakzeptanz um etwa 25 % steigern kann.
- Patientenkommunikation: Chatbots, seit 2023 im Einsatz, beantworten Fragen rund um die Uhr – eine kleine Erleichterung fürs Praxisteam.
Die großen Trends:
- Digitalisierung: Laut der American Dental Association könnten bis 2030 etwa 70 % der Praxen digitalisiert sein – von Röntgen bis zur Aktenführung.
- Patientenerwartungen: Online-Termine und Transparenz werden wichtiger; Praxen mit solchen Services könnten 15 % mehr Neupatienten gewinnen.
- Nachhaltigkeit: Umweltfreundliche Prozesse gewinnen an Bedeutung.