
Willkommen zu Teil 2 unserer Serie „KI & Automatisierung in der Zahnheilkunde“! Nachdem wir in Teil 1 den aktuellen Stand beleuchtet haben, wird’s heute praktisch: Wie kann KI die Praxisorganisation verbessern? Mein Freund, der Zahnarzt mit einem Talent, nervöse Patienten mit seiner ruhigen Art zu beruhigen, hat mal erwähnt, wie viel Zeit er mit Papierkram und Terminchaos verbringt. „Das gehört halt dazu“, sagte er. Aber was, wenn KI genau hier ansetzen könnte? In diesem Beitrag schauen wir uns die Möglichkeiten an – und werfen einen Blick auf die Investitionsseite.
KI in der Praxisorganisation (Stand 2025):
- Terminmanagement: Systeme wie Qmatic oder Doctolib (mit KI seit 2023) sagen Absagen mit bis zu 85 % Genauigkeit voraus und schlagen neue Termine vor, was Leerlaufzeiten um 10–15 % reduziert.
- Abrechnung: Tools wie Overjet (seit 2021 weiterentwickelt) automatisieren Versicherungsansprüche und senken den Verwaltungsaufwand um bis zu 90 %, was monatlich Stunden spart.
- Materialbestellung: KI, seit 2024 im Kommen, überwacht Lagerbestände und bestellt automatisch nach – Ausfälle sinken um etwa 20 %.
Investitionsblick:
Natürlich kostet das Geld. Eine Basis-KI-Software für Termin- und Abrechnungsmanagement schlägt mit etwa 5.000–10.000 Euro für die Einrichtung zu Buche, plus 200–500 Euro monatlich. Doch die Rendite? Studien schätzen, dass Praxen ihre Verwaltungskosten um 20–30 % senken könnten – bei einer mittelgroßen Praxis wären das 10.000–20.000 Euro Einsparungen jährlich. Für meinen Freund, der den persönlichen Kontakt schätzt, könnte das mehr Zeit für Patienten bedeuten.
Ausblick:
Bis 2028 könnten diese Systeme noch smarter werden – mit nahezu perfekter Absagevorhersage oder vollautomatischer Abrechnung. Die Anfangsinvestition mag hoch wirken, aber die Einsparungen könnten überzeugen. In Teil 3 werfen wir einen Blick auf die großen Zukunftstrends und Positionierungschancen.